Webinar zur Kunststoffgranulatverordnung
Gemeinsam mit der umweltpolitischen Abteilung der WKÖ und der Bundesinnung der Kunststoffverarbeiter organisierte der Fachverband vergangene Woche ein Webinar zur neuen EU-Kunststoffgranulatverordnung (EU) 2025/2365. Die hohe Teilnehmer:innenzahl – fast 300 Personen nahmen teil – unterstreicht die praktische und wirtschaftliche Relevanz der neuen Vorgaben für betroffene Unternehmen.
Das umfassende Regelwerk verfolgt das Ziel, Umweltverschmutzung durch Mikroplastik wirksam zu verringern, und adressiert sämtliche Akteure der Kunststoffbranche – von Herstellern über Verarbeiter und Transporteure bis hin zu Recyclern und weiteren Marktteilnehmern. Mit den vorgesehenen Risikomanagementplänen, Zertifizierungs- und Kennzeichnungspflichten sowie Dokumentations- und Kontrollanforderungen gehen substanzielle organisatorische und administrative Anpassungen einher, die zeitgerecht implementiert werden müssen.
Im Webinar wurden daher insbesondere die zentralen Definitionen der Verordnung, Risikomanagementpläne als Kernelement des Rechtsakts, die konkreten Zertifizierungs- und Kennzeichnungspflichten, mögliche Sanktionen im Falle von Verstößen sowie bereits kurzfristig umzusetzende Maßnahmen eingehend erläutert.
Die Aufzeichnung des Webinars und die Präsentationsunterlagen finden Sie hier:
Präsentationsunterlagen
Einführung und Hintergrund
Marko Sušnik / Wirtschaftskammer Österreich | Präsentation: Zero Pellet Loss verstehen und umsetzen
Definitionen und Regelungsinstrumente
Marcello Entner / Fachverband der Chemischen Industrie Österreichs (FCIO) | Präsentation Definitionen und Regelungsinstrumente
Fokus auf die Verwender
Veronika Macha / Bundesinnung der Kunststoffverarbeiter | Präsentation: Ein kritischer Blick in die Praxis
Link zur WKÖ-Webseite
Webinar: Neue Regeln für Kunststoffgranulat | 24.2.2026 - WKO

