Chemische Innovationen für eine lebenswerte Zukunft

Die chemische Industrie trägt mit verschiedenen Technologien und Produkten zur Transformation der Wirtschaft bei, unter anderem in den Bereichen Energieeffizienz, erneuerbare Energien, CO₂-Nutzung und Ressourceneffizienz. Mit innovativen Technologien und neuen Denkansätzen gestaltet sie aktiv den Wandel – von grünem Wasserstoff über CO₂-Nutzung bis hin zu biobasierten Rohstoffen. Die folgenden Beispiele zeigen, wie innovative Lösungen heute schon den Weg in eine lebenswerte Zukunft ebnen:

Grüner Wasserstoff kann wesentlich zu einer klimaneutralen Industrie beitragen. Durch Elektrolyse wird Wasser mithilfe erneuerbarer Energiequellen in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten. Die chemische Industrie entwickelt leistungsfähige Elektrolyseure und Katalysatoren, um diesen Prozess effizient und wirtschaftlich zu gestalten.

Statt CO₂ als Abfallprodukt zu behandeln, nutzt die chemische Industrie es zunehmend als wertvollen Rohstoff. Mit CCU-Technologien wird abgeschiedenes CO₂ in neue Produkte wie Kunststoffe, Kraftstoffe oder Chemikalien umgewandelt. So kann diese Technologie zu einem geschlossenen Kohlenstoffkreislauf beitragen, der Emissionen reduziert und fossile Ressourcen ersetzt.

Viele Kunststoffabfälle lassen sich nicht mechanisch recyceln. Chemisches Recycling löst dieses Problem, indem es Kunststoffe in ihre molekularen Bestandteile zerlegt. Diese Verfahren können dazu beitragen, bestimmte Kunststoffabfälle für eine erneute stoffliche Nutzung zu erschließen und dadurch Ressourcen zu schonen..

Die Zukunft der Chemie liegt auch in der Natur: Biobasierte Chemikalien wie Zitronensäure, Milchsäure oder Bernsteinsäure werden aus Pflanzen oder Mikroorganismen gewonnen. Sie dienen als Grundlage für zahlreiche Produkte – von Verpackungen über Textilien bis hin zu Pharmazeutika – und ermöglichen dadurch eine Alternative zu petrochemischen Rohstoffen.

Die chemische Industrie entwickelt neue Materialien für leistungsfähige und sichere Batterien. Fortschritte bei Elektrolyten, Kathoden und Anoden verbessern die Speicherkapazität und Lebensdauer von Batterien – entscheidend für Elektromobilität, stationäre Energiespeicher und die Integration erneuerbarer Energien.